Spendenaufruf für die Ukraine!

30.03.22

Neben vielen unschuldigen Toten und der größten Flüchtlingsbewegung in Europa seit dem II. Weltkrieg führt der Krieg gegen die Ukraine zu massiven Zerstörungen der Infrastruktur des Landes. Unsere Kolleg/-innen arbeiten daher aktuell unter extrem schwierigen Bedingungen.

Prof. Andrij Nykonenko ist Gefäßchirurg aus Zaporizhhya (Südukraine) und Vertreter der Ukraine bei der ESVS. Mit dem Button gelangen Sie zu seinem Bericht zur aktuellen Lage der vaskulären Versorgung in der Ukraine. Prof. Nykonenko musste aus seiner Heimatstadt fliehen und arbeitet nun im Regionalkrankenhaus in Uzhgorod, in der Nähe der slowakisch-ukrainischen Grenze. Er ist sehr gut mit den gefäßchirurgischen Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine vernetzt und bittet Sie um Spenden.

Besonders benötigt werden: Schmerzmittel, Antibiotilka und orale Antikoagulantien sowie Nahtmaterial (Polypropylen 4/0-7/0), Abdeckmaterialien, OP-Kittel, resorbierbare Hämostyptika, Fogarty-Katheter, Vacuum-Verbände inkl. wiederverwendbarer Pumpen und Stirnlampen (da oft in abgedunkelten Räumen operiert werden muss).

Prof. Nykonenko ist in der Lage, o.g. Materialien innerhalb der Ukraine an Kliniken im ganzen Land zu verteilen. Die Gefäßchirurgie am Klinikum rechts der Isar übernimmt die Koordination in Deutschland. Wir bitten Sie sehr herzlich, Sachspenden an folgende Adresse zu schicken: 

Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie
Sekretariat Prof. H.-H. Eckstein
Klinikum rechts der Isar
Ismaningerstrasse 22
81675 München

Von hier werden die gesammelten Spenden in die Ukraine transportiert. Bei Rückfragen steht Prof. Eckstein jederzeit zur Verfügung (gefaesszentrum@mri.tum.de oder telefonisch: +49 89 41409669).

Bitte helfen Sie! Jede noch so kleine Spende nützt. Auch scheinbar alltägliche Dinge wie Mundschutz, Binden, Drainagen oder auch gefäßchirurgische Instrumente werden dringend benötigt.

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