Sie sind hier: Patienteninfo / Screening-Tag 2010
Deutsch
English
Freitag, 03. September 2010



BAA Screening Kampagne

- eine Initiative der Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin -

Gesponsert von den Firmen: Ethicon, Medtronic, W.L. Gore, ev3, Vascutek, Saegeling



BAA Screening-Tag: Marketingmaterialien

Folgende Materialien sind erhältlich:

Postersets, BAA-Flyer für Klinik, BAA-Flyer für Zuweiser, Screeningpass und Nachsorgepass.

Des Weiteren sind folgende Flyer zu gefäßmedizinischen Fragenstellungen erhältlich.

Flyer Gefäße und Gefäßkrankheiten, Flyer Durchblutungsstörungen der Beine, Flyer Schlaganfall, Flyer Krampfadern.

Sie können dies gern hier anfordern: über unser Bestellformular, per Email (mjacobs@no-spam.gefaesschirurgie.no-spam.de), Fax 030-2800 4399 oder Telefon: 030-2800 4390.

BAA- Screeningtag: 8. Mai 2010

 

Am 8. Mai 2010 fand der 1. nationale Bauchaortenaneurysma Screening Tag statt. Zahllose Kliniken und Praxen informierten an diesem Tag in unterschiedlicher Weise über das Bauchaortenaneurysma, vielerorts wurd auch direkt ein Screening durchgeführt. Die BAA-Kampagne ist eine Initiative der Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin und wird gesponsort von den Firmen: Ethicon, Medtronik, WL Gore & Associates, Vaskutek und Saegeling.

Was ist eine Bauchschlagader-Erweiterung (oder auch Bauchaortenaneurysma (BAA) genannt)?

Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader (Arterie). Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma oder auch abgekürzt BAA).

Sechs von hundert Männern über 65 Jahre haben eine krankhafte Erweiterung dieser Hauptschlagader, welche überwacht werden sollte, bei einem von hundert Patienten ist eine umgehende Behandlung notwendig! Aktive und frühere Raucher sind besonders gefährdet, darüberhinaus wird auch eine erbliche Veranlagung beobachtet. Frauen haben ein niedrigeres Risiko, sollten aber beim Vorliegen von Risikofaktoren (Nikotinabusus, Arteriosklerose) ebenfalls untersucht werden.

Was wird bei einem Screening gemacht?

Bei einem "Screening" wird der Bauch abgetastet und eine kurze Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Diese Untersuchung ist völlig schmerzlos und strahlenfrei. Des Weiteren werden wegen der möglichen erblichen Veranlagung die Krankheitsbilder in der Familie abgefragt. Ab einem Durchmesser des Aneurysmas von 5 cm steigt die Gefahr des Platzens durch einen Gefäßwandeinriss erheblich an. Durch ein rechtzeitiges Screenen lässt sich Schlimmeres verhindern!

Folgende Kliniken nahmen am Screening-Tag am 8. Mai 2010 teil: