Satzung: §2 Mitglieder der Gesellschaft

Mitglieder der Gesellschaft können ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder, korporative Mitglieder, korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitglieder sein.

  • Ordentliches Mitglied kann jeder Arzt werden, der sich praktisch oder wissenschaftlich auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie betätigt.
  • Außerordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die ein nachweisbares Interesse für die Gefäßchirurgie besitzen oder die sich Verdienste um sie erworben haben.
  • Korporative Mitglieder können wissenschaftliche Gesellschaften oder Vereinigungen aus Grenzgebieten der Gefäßchirurgie werden.
  • Zu korrespondierenden Mitglieder können namhafte ausländische Chirurgen ernannt werden, die geehrt werden sollen.
  • Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Entwicklung und Förderung der Gefäßchirurgie verdient gemacht haben.

Aufnahme, Rechte und Pflichten der Mitglieder

Anmeldungen für die Aufnahme als ordentliches Mitglied können jederzeit erfolgen. Der Antrag ist auf einem vom Sekretär anzufordernden Formblatt an diesen zu richten. Dabei ist eine Darstellung des beruflichen Werdeganges zu geben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Ordentliche Mitglieder sind voll stimmberechtigt.

Außerordentliche Mitglieder können auf eigenen Antrag durch den Vorstand aufgenommen werden. Für das Anmeldeverfahren gilt derselbe Weg wie bei ordentlichlicher Mitgliedschaft. Außerordentliche Mitglieder sind nicht stimmberechtigt und nicht wählbar.

Korporative Mitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder aufgenommen werden. Die Korporation als solche ist stimmberechtigt, ihre Einzelmitglieder sind nicht stimmberechtigt und nicht wählbar.

Vorschläge zur Ernennung von korrespondierenden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern sind mit ausreichender Begründung und unter Beifügung entsprechender Unterlagen dem Vorstand einzureichen. Über die Ernennung entscheidet der Vorstand mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Passives Wahlrecht besitzen Ehrenmitglieder, Korrespondierende Mitglieder besitzen kein passives Wahrecht.

 

Mitgliedsbeiträge

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages für die ordentlichen Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

Außerordentliche Mitglieder zahlen den gleichen Betrag wie ordentliche Mitglieder.

Ist eine juristische Person außerordentliches Mitglied, so vereinbart der Vorstand mit dieser einen angemessenen Beitrag.

Korporative Mitglieder zahlen einen mit dem Vorstand zu vereinbarenden jährlichen Pauschalbetrag.

Der Vorstand kann aus wichtigem Grund in Einzelfällen für ordentlichen und außerordentliche Mitglieder die Beiträge herabsetzen oder erlassen.

Alle Mitgliedsbeiträge sind innerhalb des laufenden Kalenderjahres zu bezahlen, spätestens bis zur Jahrestagung.

Emeriti und pensionierte Ärzte zahlen keinen Beitrag.

 

Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

  • durch den Tod eines Mitgliedes oder durch die Auflösung der juristischen Person,
  • durch Austritt, der dem Präsidenten schriftlich mitzuteilen ist. Ein solcher Austritt kann bis zum Schluß eines Kalenderjahres erfolgen und muß bis spätestens zum Schluß des laufenden Jahres geklärt sein. Der Beitrag ist für das volle Kalenderjahr zu entrichten.
  • durch Streichung, wenn ein ordentliches oder außerordentliches Mitglied trotz zweimaliger Aufforderung seinen Beitrag nicht bezahlt hat. Erfolgt die Zahlung nachträglich, so kann der Präsident die Wiederaufnahme ohne besondere  Förmlichkeit vornehmen,
  • durch Ausschluß. Ein Ausschluß ist möglich bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte oder der ärztlichen Standesrechte, ferner auf begründeten Antrag, wenn ein Mitglied das Ansehen der Gesellschaft schädigt oder ihren Zielen zuwiderhandelt. Zu diesem Antrag ist dem ausschließenden Mitglied mit zweimonatiger Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder mündlich zu erklären. Über den Antrag entscheidet der Vorstand mit Stimmenmehrheit. Gegen diesen Vorstandsbeschluß ist Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, die mit Zwei-Drittel-Mehrheit entscheidet.