Satzung: §3 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand
  • Die Kommissionen

Soweit nach dieser Satzung die Amtsdauer von Mitgliedern der Organe zeitlich begrenzt ist, führen sie ihr Amt nach Ablauf der Amtsdauer fort, bis der Nachfolger das Amt übernimmt.

Mitgliederversammlung

  1. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Jahrestagung findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt.
  2. Die Mitgliederversammlungen sind vom Präsidenten und vom Sekretär gemeinsam schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einem Monat einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Anträge der Mitglieder auf Ergänzung der Tagesordnung sind dem Sekretär spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung vorzulegen. Der Sekretär gibt diese Anträge unverzüglich dem Präsidenten weiter. Sie sind im Vorstand und in der Mitgliederversammlung zu verlesen und gegebenenfalls zu beraten.
  3. Die ordnungsgemäß einberufenene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
  4. Die Mitgliederversamllung hat unter anderem folgende Aufgaben:
       - Entgegennahme eines Berichtes des Präsidenten
       - Entgegennahme eines Berichtes des Sekretärs über das abgelaufene Geschäftsjahr und des Berichtes der Kassenprüfer
       - Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes
       - Wahlen zum Vorstand, Beschlußfassung über Anträge und Diskussion über sonstige Angelegenheiten, die der Erreichung der Ziele dieser Gesellschaft dienen.
  5. Anträge auf Abänderung der Satzung müssen spätestens 3 Monate vor der Mitgliederversammlung und von mindestens 30 stimmberechtigen Mitgliedern ünterstützt, dem Vorstand schriftlich eingereicht werden. Sie werden vom Vorstand beraten und von der Mitgliederversammlung beschlossen, wozu eine Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich ist.
  6. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn die Mehrheit des Vorstandes dieses für erforderlich hält oder nach schriftlichem begründetem Antrag von wenigstens 30 stimmberechtigten Mitgliedern der Gesellschaft.
  7. Die beschlüsse der ordentlichen und der außerordentlichen Mitgliederversammlung müssen protokolliert werden. Die Protokolle sind vom Sekretär zu erstellen und vom Präsidenten und vom Sekretär gemeinsam zu unterschrieben. Im Verhinderungsfalle des Sekretärs ist dieses Protokoll durch ein anderes Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

Der Sekretär verschickt das Protokoll spätestens 3 Monate nach der ordentlichen Mitgliederversammlung an allen Mitglieder. Einsprüche gegen das Protokoll müssen innerhalb von 14 Tagen bei dem Präsidenten schriftlich eingelegt werden. Wenn kein Einspruch erfolgt, gilt das Protokoll als angenommen. Einsprüche werden der nächsten Mitgliederversammlung vorgelegt, die mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.

 

Vorstand

Nur ordentliche Mitglieder sind zu Wahl berechtigt.

Zur Einleitung des Wahlverfahrens unterrichtet der Vorstand zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung alle ordentlichen Mitglieder schriftlich über die anstehenden Wahlen und fordert alle ordentlichen Mitglieder auf, innerhalb von drei Wochen nach dieser Ankündigung eigene Kandidaten zu nominieren. Die Unterrichtung der Mitglieder erfolgt durch eine Veröffentlichung in der Vereinszeitschrift Gefässchirurgie und auf der Internet-Seite der DGG. Jedes wahlberechtigte Mitglied kann Wahlvorschläge schriftlich einbringen, sie müssen von mindestens 10 weiteren wahlberechtigten Mitgliedern aus mindestens zwei unterschiedlichen Institutionen unterschrieben sein. Zusätzlich muss eine schriftliche Bestätigung der/des vorgeschlagenen Kandidatin/Kandidaten vorgelegt werden, in welcher die Bereitschaft zur Kandidatur bestätigt wird. Die Vorschläge der ordentlichen Mitglieder müssen dem Sekretär der Gesellschaft innerhalb der festgesetzten Frist nach Ankündigung der Wahlen schriftlich per Einschreiben zugegangen sein. Im Anschluss werden die Wahlvorschläge des Vorstands und diejenigen der ordentlichen Mitglieder auf der Homepage der DGG mitgeteilt.

Die Wahlen finden auf der Mitgliederversammlung anlässlich der Jahrestagung der DGG statt. Für jede Wahl bestimmt der Vorstand der Gesellschaft einen Wahlleiter und Wahlhelfer. Der Wahlleiter stellt fest, welche Anträge zur Wahl gestellt werden und nimmt die Wahlvorschläge entgegen. Er stellt fest, ob der vorgeschlagene Kandidat bereits ist, sich zur Wahl zu stellen; von abwesenden Kandidaten muss diese Erklärung schriftlich vorliegen.

Bei offener Abstimmung ist die Hand zu hochzuheben. Ergeben sich Zweifel am Abstimmungsergebnis, sind die Stimmen auszuzählen. Bei geheimer Wahl ist der Name des Kandidaten, dem das Mitglied seine Stimme gibt, auf der Wahlkarte einzutragen. Die Auszählung erfolgt durch die Wahlhelfer.

Gewählt ist der/die Kandidat/-in mit der absoluten Mehrheit der Stimmen. Erhält bei den Wahlen unter zwei oder mehreren Kandidaten/innen keiner/keine die absolute Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen, so muss eine Stichwahl zwischen den Kandidaten/innen mit der höchsten und zweit-höchsten Stimmenzahl aus dem ersten Wahlgang stattfinden. Die Stichwahl wird wiederholt bis ein/e Kandidat/-in die absolute Mehrheit erreicht hat. Der/die gewählte Kandidat/-in erklärt, ob er/sie die Wahl annimmt.

Bei Gewährleistung der Grundsätze eines ordnungsgemäßen, dokumentierbaren und ggfs. geheim durchführbaren Wahlverfahrens, können die Wahlen auch mittels elektronischer Hilfsmittel (bspw. TED) erfolgen.

Der Vorstand besteht aus:

  1. dem für 2 Jahre gewählten Präsidenten, der nach Ablauf seiner Amtszeit automatisch für 2 weitere Jahre ordentliches Vorstandsmitglied bleibt,
  2. dem für 2 Jahre gewählten stellvertretenden Präsidenten, der nach Ablauf seiner Amtszeit automatisch der nächste Präsident ist,
  3. dem 3 Jahre gewählten Sekretär,
  4. dem für 3 Jahre gewählten Schatzmeister,
  5. dem für 2 Jahre gewählten Vertreter aus der Gruppe der Mitglieder in abhängiger dienstlicher Stellung (Oberarzt- oder Stationsarztposition). Wird der für 2 Jahre gewählte Vertreter aus der Gruppe der Mitglieder in abhängiger Stellung (Ober- oder Stationsarztposition) während seiner Amtszeit seine Dienststellung ändern, so steht seine Vorstandsposition bei der kommenden Mitgliederversammlung zur Wahl.
  6. dem für 2 Jahre gewählten Vertreter aus den Reihen der niedergelassenen Gefäßchirurgen. Der Vertreter muss ebenfalls Mitgleid der Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Gefäßchirurgen e.V. (ANG e.V.) sein. Insoweit steht der ANG e.V. ein Vorschlagsrecht zu.
  7. 2 weiteren Vorstandsmitglieder, die für 2 Jahre gewählt werden.

Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

Sie bleiben bis zur Amtsübernahme des jeweiligen Nachfolgers im Amt.

Der Sekretär führt das Mitgliederverzeichnis und ist für die Abfassung der Protokolle bei Versammlungen und Sitzungen verantwortlich und hat diese mit zu unterzeichnen. Im Einvernehmen mit dem Präsidenten erledigt er den Schriftwechsel der Gesellschaft, sofern dieser nicht dem Präsidenten oder anderen Vorstandsmitglieder obliegt.

Der Schatzmeister hat alljährlich über die Einnahmen, Ausgaben und den Stand des Vermögens Rechnung abzulegen. Der Schatzmeister muß den Nachweis über die Verwendung der Mittel der Gesellschaft im Sinne §1 dieser Satzung führen. Die Abrechnung ist zunächst durch einen Steuerberater und dann durch 2 von der Mitgliederversammlung im voraus gewählte Kassenprüfer zu prüfen.

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von dem Präsidenten oder in seinem Auftrag vom Sekretär einberufen werden. Die Leitung dieser Vorstandssitzungen obliegt dem Präsidenten, im Falle seiner Verhinderung dem stellvertretenden Präsidenten. Die Einladung zur Vorstandssitzung soll unter Angabe der Beratungspunkte in der Regel 4 Wochen vor dem Sitzungstermin erfolgen. Auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Drittel der Vorstandsmitglieder ist eine Sitzung einzuberufen.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindenstens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. sind berechtigt: der Präsident und Sekretär gemeinsam. Stellvertretend für den Präsidenten kann der stellvertretende Präsident auftreten. Stellvertretend für den Sekretär können der Schatzmeister oder ein anderes Vorstandsmitglied auftreten.

Die Mitglieder des Vorstandes können eine pauschale Aufwandsentschädigung erhalten.

 

Kommissionen

Der Vorstand kann Kommissionen für besondere Aufgaben einsetzen. Den Kommissionen können neben Vorstandsmitgliedern auch ordentliche Mitglieder der DGG angehören. Die Leiter der einzelnen Kommissionen werden vom Vorstand der DGG eingesetzt und durch Wahl innerhalb der Kommission bestätigt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Die Kommissionen haben über ihre Sitzungen Protokoll zu führen. Diese Protokolle sind dem Präsidenten und dem Sekretär unaufgefordert zu übergeben.